26. April 2016
Freudentränen unterm Polarlichthimmel
Mit einer überraschende Reise in den Norden überraschte Boris seine Katrin. Dort angekommen wartete er auf den geeigneten Moment, um ihr einen Antrag zu machen. Eines Abends genossen sie die Polarnacht auf dem Dach eines Schneeiglus und er machte ihr in einer wundervoll mystischen Atmosphäre einen Antrag.
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Der Antrag im vollen Wortlaut:
Nach 14 glücklichen Jahren (sie war damals 14 und ich 15) stand für mich fest, dass meine Partnerin Katrin für immer an meiner Seite sein soll.
Doch wie sollte ich die Fragen aller Fragen bloß stellen? Vor vielen Leuten? Mit der üblichen Teelichtherzchen-Nummer? Nein, etwas ganz besonderes und romantisches sollte her!
Auf der Suche nach dem perfekten Ort , kam ich schnell auf die einsamen Weiten Finnisch Lapplands. Inmitten einer bizarren Winterlandschaft und in der romantischen Einöde sollte sich unser Moment ergeben. Aber es sollte unbedingt eine Überraschung sein. Doch wie überrascht man jemanden, der einen so gut kennt?
Nach drei Monaten Vorbereitung und unter dem Vorwand wir würden in Österreich Skifahren gehen, es mussten ja schließlich warme Klamotten eingepackt werden, fuhr ich mit kompletter Skiausrüstung im Auto nicht in die Alpen, sondern schnurstracks zum Flughafen. Erst dort habe ich Ihr gesagt wo es tatsächlich hingeht. Damit Sie dennoch keinen Verdacht schöpfte, gab es bereits zu Weihnachten einen Gutschein für eine „Überraschungsreise".
Schon einige Stunden später landeten wir in Kittila nördlich vom Polarkreis inmitten von Rentieren und Blockhütten.
Es standen Ausflüge mit einem Motorschlitten sowie einem Huskygespann auf dem Programm.
Natürlich hatte ich die Ringe immer mit dabei, stets in Erwartung eines geeigneten Moments. Dies sollte allerdings bis zum 3. Abend dauern. Ein Wunder, dass ich das bei all der Aufregung so lange durchgehalten habe ohne aufzufliegen.
Nach dem Abendessen dann konnten wir auf dem Dach eines Schneeiglu das beeindruckende Schauspiel der Polarlichter beobachten. Ein Moment wie er mystischer nicht hätte sein können.
Nun war er da, der Moment bei dem ich im Schnee kniend und mit zittriger Stimme die wohl wichtigste Frage unseres Lebens stellte. Meinem Schatz blieb keine andere Wahl mehr als „Ja" zu sagen. Wir saßen den ganzen restlichen Abend im Schnee und haben im Schein der Aurora Borealis das Funkeln Ihres Rings und unser gemeinsames Glück genossen.
Ein wahrlich großartiger Moment in unserem Leben. Inzwischen wohnen wir selbst in einem Blockhaus und können uns jeden Tag an diesen ganz besonderen Ort zurück versetzen.